TPV-Spritzgießen

TPV-Spritzgießen

TPV-Spritzgießen

TPV-Spritzgießen

TPV (thermoplastisches Polyolefin-Vulkanisat) ist ein Compound aus einem polyolefinbasierten Kunststoff und einem vernetzten Elastomer.

TPV: die moderne Alternative zu EPDM

Der Ersatz traditioneller Elastomere wie EPDM durch moderne Alternativen wie TPV bietet zahlreiche Vorteile, sowohl hinsichtlich der Nachhaltigkeit als auch der Kosteneffizienz. Das Spritzgießen von TPV ist schneller und sauberer als das Vulkanisieren von EPDM und zudem recycelbar.

De Beer Plastics beherrscht die Kunst, Elastomere durch TPV zu ersetzen, und verfügt über eigene Compounds, beispielsweise für Abflussdichtungen, die der Norm EN 681-2 entsprechen.

TPO vs. TPV

Sowohl TPO als auch TPV sind Compounds, die aus einer Kombination aus einem Polyolefin und einem Elastomer bestehen. Im Gegensatz zu TPO ist das Elastomer in TPV vernetzt, also vulkanisiert.

Durch die Vulkanisierung von Elastomeren zu TPV kommt TPV hinsichtlich seiner mechanischen Eigenschaften dem herkömmlichen Kautschuk am nächsten. Dies zeigt sich vor allem in den sehr guten Druckfestigkeitseigenschaften.

TPO wird meist als schlagzähes Material eingesetzt, wobei die Härte weitgehend vom Anteil der Elastomere bestimmt wird.

TPE für hohe Temperaturen

TPV weist eine überdurchschnittliche Temperaturbeständigkeit auf und kann sich in vielen Anwendungsbereichen mit herkömmlichen, vulkanisierten Elastomeren messen. Dabei bleiben auch die elastischen Eigenschaften bei höheren Temperaturen lange Zeit erhalten.

Daher eignet sich TPV ideal für statische und semistatische Dichtungen, bei denen ein geringer Kompressionssetzwert erforderlich ist und TPS die Temperatureigenschaften nicht mehr erfüllt.

Typische Eigenschaften von TPV sind:

  • Temperaturbereich: -50 °C bis +155 °C

  • Härte: 35 Shore A bis 50 Shore D

  • Beständigkeit gegen Öle: mäßig

  • Säurebeständigkeit: sehr gut

  • Beständigkeit gegen Basen: sehr gut

  • Alterungsbeständigkeit (Ozon): sehr gut

Moulding challenges into Reality