Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung

Das Zusammenspiel von Produktdesign, Material, Werkzeugen und Prozessgestaltung. Genau hier entsteht die Magie.

Ohne Forschung und Entwicklung keine innovativen Produkte

„Moulding Challenges into Reality“ ist kein leeres Schlagwort, sondern ein Versprechen an innovative Kunden, die die Grenzen des Machbaren ausloten und verschieben wollen. De Beer Plastics ist ein Partner bei dieser Herausforderung.

Forschung und Entwicklung sind die treibende Kraft hinter diesem Fortschritt. Ideen entwickeln, etwas bauen und anschließend validieren – und das alles unter einem Dach. Das ist die Stärke von De Beer Plastics als Partner für gemeinsame Entwicklung und Produktion.

Alle Kompetenzen, ein Anbieter

Werkzeuge lassen sich überall auf der Welt herstellen. Doch Produktionspartner, die sowohl über fundierte Kenntnisse im Werkzeugbau als auch im Kunststoffspritzgießen verfügen, werden immer seltener. De Beer Plastics ist von der Stärke dieser Kombination überzeugt und sorgt daher dafür, dass diese Kernkompetenz sorgfältig gepflegt wird.

Es hilft uns dabei, technische Lösungen zu entwickeln, die über den Standard hinausgehen. Aber es trägt auch dazu bei, Entwicklungszyklen zu verkürzen, sowohl in der Konstruktionsphase als auch beim Testen und Optimieren der Werkzeuge während der ersten Versuche. Schnelle Anpassungen und Reparaturen können bei Projekten mit knappen Terminen von unschätzbarem Wert sein.

Technik

Meistens kommen wir ins Spiel, wenn der Kunde bereits eine grobe Vorstellung davon hat, wie ein Produkt aussehen soll. Dann beginnt unsere Herausforderung: Ihre Idee in die Realität umzusetzen. De Beer Plastics verfügt über Ingenieure mit fundiertem Wissen darüber, wie Produkte für den serienmäßigen Kunststoffspritzguss geeignet gemacht werden. Sie machen sich an die Arbeit mit Ihrem Produkt, um zunächst die Herstellbarkeit zu gewährleisten und anschließend zu optimieren: hinsichtlich Endqualität, Produktionseffizienz oder Montage, wobei eine gesamte Baugruppe mit mehreren Komponenten aufeinander abgestimmt wird.

Auf der Grundlage dieses optimierten Produktdesigns werden die Konstruktionen für die Werkzeuge entworfen. Innovative Auswerfersysteme, optimale Kühlungen oder fortschrittliche Angusssysteme: Jedes Element erfordert Erfahrung und Kenntnisse des neuesten Stands der Technik.

Als Kunde von De Beer Plastics stehen Sie stets in direktem Kontakt mit unseren besten Ingenieuren. Nur durch eine intensive, direkte Zusammenarbeit zwischen Kunde und Ingenieur entstehen außergewöhnliche Lösungen.

Werkzeuge-Management

Wir fertigen die Werkzeuge selbst, in eigener Regie. An jedem unserer vier Standorte. Dennoch decken wir damit nur einen Teil unserer Projekte ab. Vor allem strategische Projekte, bei denen wir das Wissen und die Erfahrung innerhalb unseres Unternehmens behalten. Oder Projekte, bei denen unser Kunde wünscht, dass wir das Wissen in unserem Unternehmen behalten, beispielsweise um geistiges Eigentum zu schützen.

Neben unserem eigenen Werkzeugbau arbeiten wir intensiv und seit vielen Jahren mit verschiedenen Partnern in Europa und Asien zusammen. Dank eines ganzen Netzwerks von Partnern haben wir Zugang zu Fachwissen und Kapazitäten, wodurch wir Projekte mit teilweise Dutzenden von Werkzeugen in sehr kurzer Zeit realisieren können. Dabei fungieren die Projektmanager von De Beer Plastics als Koordinatoren zwischen externen und internen Partnern.

Prozessgestaltung & Automatisierung

Ohne einen geeigneten Produktionsprozess und eine effiziente Automatisierung ist ein Projekt nicht vollständig. De Beer Plastics produziert in Ländern, in denen wir es uns nicht leisten können, ineffizient zu produzieren. Das beginnt mit guten Maschinenparametern. Das klingt logisch, aber der Unterschied, den ein sehr guter Maschineneinrichter gegenüber einem durchschnittlichen ausmacht, ist enorm und wirkt sich unmittelbar auf Zykluszeiten, Produktqualität und Produktionsleistung aus.

Bei der Produktentwicklung berücksichtigen wir von Anfang an die Maschine, auf der das Produkt laufen soll, sowie die Automatisierung an und um die Maschine herum. Jede Maschine ist mit hochmodernen Linearrobotern ausgestattet, die durch spezielle Greifersysteme ergänzt werden, welche individuell an die jeweiligen Produkte angepasst sind. Diese Roboter lassen sich flexibel zum Entnehmen und Ablegen von Produkten einsetzen, was die Grundlage für viele Produktionsprozesse bildet.

Bei jedem Projekt prüfen wir, was noch möglich ist: automatisches Verpacken, Montieren, Bedrucken oder Qualitätskontrollen. Auch nachgeschaltete Montagesysteme werden parallel zu den Werkzeugen entwickelt, entweder intern oder in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern.

APQP und PPAP

Advanced Product Quality Planning (APQP) ist unser strukturierter Arbeitsansatz für die Entwicklung neuer Produkte oder größerer Änderungen. Auf diese Weise erkennen wir Risiken frühzeitig, können die Erwartungen unserer Kunden übertreffen und minimieren Probleme in der Serienproduktion.

APQP ist der Standard der IATF 16949 für die Automobilindustrie, lässt sich jedoch auf jeden Entwicklungsprozess anwenden. Der APQP-Prozess umfasst fünf Phasen: Definition der Kundenanforderungen und Planung, Produkt- und Prozessdesign, Validierung sowie eine Feedbackschleife.

Im Rahmen des PPAP (Production Part Approval Process) werden Produkte zugelassen, wobei wir nachweisen, dass wir in der Lage sind, Serienteile herzustellen, die durchgehend alle festgelegten Anforderungen und Toleranzen erfüllen.

Moulding challenges into Reality