Trinkwasser ist das Lebensmittel mit den strengsten Normen in Europa. Und diese Normen werden ständig verschärft. Ab 2028 wird die Verwendung von Blei in Messing so stark eingeschränkt sein, dass die zugelassenen Legierungen mechanisch kaum noch bearbeitbar sind. Dank komplexer Wasserführungen aus PPS kann der deutsche Armaturenhersteller Grohe bleihaltiges Messing durch Kunststoff ersetzen.
Hochleistungskunststoffe für Trinkwasseranwendungen
Komplexe Konstruktionen für durchgehende Wasserführungen
Hochwertige Formen für höchste Präzision
Ergebnisse, auf die man stolz sein kann
Hochleistungs-PPS-GF40 mit einer Genauigkeit im Hundertstelbereich
Als Ersatz für Messing verwenden wir häufig PPS-GF40, einen sehr hochwertigen Werkstoff mit 40 % Glasfaseranteil. Die komplexen Geometrien der Bauteile, die im Werkzeug durch zahlreiche bewegliche Kerne und Schieber geformt werden, müssen Toleranzen im Bereich von wenigen Hundertstel Millimetern einhalten.
Moderne Lösungen für Trinkwassernormen
Als Branchenspezialist in der Sanitärindustrie kennen wir die Normen und Anforderungen, die an Trinkwasser gestellt werden. So tragen wir gemeinsam mit unseren Kunden zu modernen Lösungen für immer strengere Normen bei.
Über 35 Werkzeuge in 2 Jahren
In den letzten Jahren hat Grohe verschiedene Armaturenserien auf Hybridprodukte mit Wasserführungen aus Kunststoff und Außenflächen aus Messing umgestellt. Zu diesem Zweck haben wir in kurzer Zeit mehr als 35 Präzisionswerkzeuge entwickelt.
Bei der Herstellung von Trinkwasserauskleidungen haben wir inzwischen umfangreiches Fachwissen aufgebaut. Ein spezialisierter Projektmanager begleitet alle Projekte von den ersten Entwürfen über den Bau der Werkzeuge bis hin zur Inbetriebnahme der Produktion. Neben unserem hauseigenen Werkzeugbau in Deutschland arbeiten wir mit einem spezialisierten Partner in Asien zusammen, mit dem wir diese großen Formenbauprojekte gemeinsam durchführen.
Trotz der hohen Komplexität einiger Teile der Wasserführungen kommen diese Komponenten fertig geformt aus den Werkzeugen. Bohrungen, Gewinde oder Passungen sind so präzise, dass keine mechanische Nachbearbeitung mehr erforderlich ist. Dies führt zu einer erheblichen Einsparung bei den Bearbeitungskosten.
Das zu 40 % mit Glasfasern gefüllte PPS-Material ist extrem hart und hochfest und fühlt sich fast wie Metall an. Dadurch ist es eine würdige Alternative zu Messing, ohne dass die Festigkeit des Wasserhahns beeinträchtigt wird. Und da mehrere PPS-Typen über Trinkwasserzertifizierungen verfügen (u. a. KTW-BWGL und WRAS), sind diese Komponenten eine sichere Alternative zu Messing in Trinkwasseranwendungen.
De Beer Plastics verbindet spezifisches Fachwissen aus der Sanitärbranche mit umfassender Erfahrung im Bereich technischer Hochleistungskunststoffe. Damit haben Sie als Kunde einen Partner, der nicht nur Ihre Ideen umsetzt, sondern einen Schritt weitergeht und proaktiv mitdenkt. Außerdem kennen wir alle bewährten Verfahren und verfügen über Erfahrung mit den richtigen Materialien für Ihre Anwendung.
Eine Zusammenarbeit mit De Beer Plastics verschafft Ihnen einen Vorsprung und entlastet Sie.
Kontakt
Business Development Manager
Laurence Warmenhoven
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